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Geschichte Buke

Buke liegt an der Bundesstraße 64 zwischen Paderborn und Bad Driburg ca. 310 m über NN. Es wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1231 unter „Villaton Buke“erwähnt, wo eine bestehende Kirche dem Archidiakonat des Dompropstes zugewiesen wird. Sie zählt somit zu den ältesten Kirchen des Paderborner Landes. Die umfangreichen Buchenwaldungen beiderseits der alten Heerstraße, die zur Errichtung des Ortes gerodet wurden, gaben dem Ort den Namen. In ältester Zeit lehnte sich nämlich der Buchenwald der Egge bis unmittelbar an das Dorf an und reichte bis zum Dorfteich. Die ersten Siedler von Buke waren, so ist anzunehmen, Bauern und Jäger. Die ersten Ansiedlungen lagen im Schutze der großen Bodensenke vor dem Eggegebirge mit seinen am Westhange gelegenen Buchenwaldungen und der Springs und Borne rund um einen größeren Teich. Unweit dieses Teiches wurde später der Dorfbrunnen, der sogenannte Kump um etwa 1500 errichtet. Im Jahr 1663 ließ Ferdinand von Fürstenberg die fahrende Post im Hochstift Paderborn errichten. Die älteste Poststation auf dem Weg von Paderborn nach Hannover wurde zu dieser Zeit in Buke errichtet; hier fand dann der jeweils erste Pferdewechsel aus Richtung Paderborn statt. Der Bau der Eisenbahnstrecke Paderborn - Warburg – Kassel machte Buke 1853 zur Bahnstation. Die Eisenbahnstrecke und der Bahnhof wurden am 21. Juli 1853 in Betrieb genommen.

 

Buke schien wegen der zentrale Lage und der verkehrsmäßigen Bedeutung als Post- und Bahnstrecke einer großen Zukunft entgegenzugehen. Aber der Bau des Bahnhofs in Altenbeken und seine Inbetriebnahme im Jahr 1865 nahm dem älteren Buker Bahnhof für immer seine Bedeutung. Heute fahren die Züge vorbei. Der Bahnhof steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Im Jahre 1692 lebten in Buke ca. 260 Personen, 1890 schon 514.

Am 21. Juni 1894 wurde der Grundstein für die neue Kirche in Buke gelegt und am 02. Juni 1896 war die Konsekration durch den Bischof Hubertus Simar. Die Kirche wurde im neuromanischen Baustil errichtet, dem dreischiffigen Kirchenraum ist im Westen ein quadratischer Turm und im Osten eine halbrunde Apsis vorgelagert.

Nach dem zweiten Weltkrieg kam es zu der letzten großen Erweiterung und Ausdehnung des Dorfes. Viele Heimatvertriebene aus den deutschen Ostgebieten fanden eine neue Heimat. So gewann Buke das heutige Aussehen. Besonders sehenswert und als Ausflug für Wanderer geeignet ist das reizvolle Fleckchen Erde, das „Am Springe“ entstanden ist. Die uralte Quelle, aus der die Vorfahren das Trinkwasser schöpften und an der sie die große Wäsche hielten, lieferte heute das Wasser für mehrere kleine Teiche, die in einen Park eingebettet sind. Im Zuge der kommunalen Gebietsreform erfolgte am 01. Januar 1975 der Zusammenschluß der bis dahin selbständigen Gemeinden Altenbeken, Buke und Schwaney zur Flächengemeinde Altenbeken.

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