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2014

Das Schützenfest vom 28. bis 30. Juni 2014

Motto: Alle gemeinsam-niemals allein

Zum Auftakt des Jubelschützenfestes 2014 hatte der Vorstand das gesamte Bataillon zur Aufstellung auf dem Dorfplatz zwecks Aufnahme eines Bataillonsfotos gebeten. Ein Gesamtfoto aller Buker Schützen hatte es bisher auch noch nicht gegeben. Mit Unterstützung der Drehleiter des Löschzuges Buke konnten die Fotografen des Fotostudios „Alexander Baliet Photography“ und unseres Kulturwartes Gerhard Fornefeld die Mitglieder unserer Bruderschaft in der Schützen, Feuerwehr- und Husarenuniform fotografieren. An dem Fototermin beteiligten sich weit über 100 Schützen.

Pünktlich um 16:45 Uhr ließ dann der Hauptmann der Königskompanie Klaus Keuter, das Bataillon bei plötzlich leichtem Regenwetter am Dorfplatz Aufstellung nehmen, um zu den Klängen der mit 35 Musikern angetretenen 8. Husaren Buke zur Festmesse zu marschieren. Nach der Fahnenparade mit dem Fähnrich der 1. Fahne, Johannes Sendermann, mit den Fahnenoffizieren Peter Kaufmann und Georg Fornefeld, sowie dem Fähnrich der 2. Fahne, Elmar Grußmann, mit den Fahnenoffizieren Tom Moser und Jan Bussmann, setzte sich das Bataillon in Bewegung, um gemeinsam die von vier Jungschützen als Messdiener begleitete Schützenmesse als Auftakt des Schützenfestes zu feiern. Präses Bernhard Henneke zelebrierte die Festmesse, die von den Buker Husaren, unter der Leitung von Wilhelm Kaiser, musikalisch begleitet wurde. In seiner mit Applaus bedachten Predigt erinnerte er an das Schützenwesen und an die Grundwerte der Bruderschaft mit „Glaube, Sitte und Heimat“. Insgesamt gesehen war der Messbesuch recht gut.

Da der Regen sich während der Schützenmesse verstärkt hatte, marschierte das gesamte Bataillon sofort zum Festzelt, um die weitere Wettersituation abzuwarten. Während dieser Wartezeit wurde das Präses- und Oberstbier getrunken, ehe um 18:45 Uhr der Regen komplett aufhörte und die Regenpause zum Marsch zum Königshaus genutzt wurde. Nachdem sich das Königspaar und die Hofstaatpaare eingereiht hatten, ging es direkt zum Dorfplatz, ehe nach kurzer Begrüßung und den obligatorischen Ordensverleihungen durch den Oberst Hans Norbert Keuter der „Große Zapfenstreich“, vorgetragen von den 8. Husaren Buke und dem Trommlercorps Schloß Neuhaus, stattfand.

Der von den beiden Musikformationen vorgetragene Zapfenstreich, unter dem Kommando des Hauptmanns der Königskompanie Klaus Keuter, an dem auch eine Abordnung des Heimatschutzvereins Herbram und der Löschgruppe Herbram zu Ehren ihres aktiven Mitglieds und unseres Königs Jörg Runte teilnahmen, wurde von den Festzugteilnehmern und den Gästen mit Applaus bedacht, ehe der Marsch zum Festzelt erfolgte. Dort stellte sich zum ersten Mal die 5-köpfige Band „Genial Life“ vor. Bei sehr gutem Besuch heizte die Band den Gästen richtig ein, wobei sich erfreulicherweise viele Jugendliche an dem Tanzabend beteiligten. Der Festwirt Johannes Keuter hatte mit seinem Team sehr viel zu tun, da die dann noch günstige Wetterlage viele Gäste auch vor dem Festzelt anlockte. Der Zapfenstreichabend endete erst in den frühen Morgenstunden, jedoch trafen sich der Vorstand und einige fleißige Helfer zur Vorbereitung des 1. Schützenfesttages bereits um 10 Uhr im Zelt.

 

Schützenfestsonntag am 29. Juni 2014

Ab 13 Uhr fanden sich die Gäste in den Kompaniebereichen „Richts Deele“ und „Tauben Ranch“ ein, um sich auf den Festmarsch einzustimmen. Für die musikalische Unterhaltung sorgten das Bundesschützenbahnorchester Altenbeken, Spielmannszug Kempen, Königin-Kürassiere Altenbeken und die 8. Husaren Buke. Um 14 Uhr war Aufstellung des Bataillons am Dorfplatz und nach der Fahnen- und Oberstparade nahm Oberst Hans Norbert Keuter die Begrüßung vor. Das Wetter zeigte sich zwar recht trüb und wolkenverhangen, jedoch konnte der Festmarsch zum Königshaus in der Hachmannstraße und die Parade auf dem Dorfplatz sowie der Vorbeimarsch an den am Feuerwehrhaus angetretenen Feuerwehrleuten aus Herbram und Buke sowie die Kranzniederlegung am Ehrenmal mit Ansprachen des Obersts und Präses Bernhard Henneke ohne Regen durchgeführt werden. Unsere Königin Manuela Runte hatte sich für ein herrliches pflaumenfarbiges Kleid mit weißem Tüll und langer Schleppe entschieden, während die Kleider der fünf Hofdamen aus dem Freundeskreis in ihren Farben entsprechend auf das Ornat der Königin abgestimmt waren. Der Besuch auf dem Schützenplatz war recht gut und so entwickelte sich zu den Klängen der Musiker ein stimmungsvoller Nachmittag.

Das Angebot des Festwirtes mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen kam sehr gut an, ehe die obligatorischen Ordensvergaben erwartet wurden.

 

Zum Ehrenunteroffizier der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke wurden der Hauptmann der Maspernkompanie Thomas Spieker und der Schriftführer der St. Sebastian Schützenbruderschaft Altenbeken Ulrich Schadomsky ernannt. Unser König Jörg Runte erhielt eine Urkunde als Erinnerung an sein Königsjahr und unsere Königin Manuela Runte freute sich über einen prächtigen Blumenstrauß. Eine weitere musikalische Premiere zum Schützenfest lieferte uns DJ Larry (Werner Lachenicht aus Altenbeken), der uns mit einem neuen Lichtkonzept und passender Musik den Abend verschönerte. Für ihren jahrelangen dekorativen Einsatz zu unseren Schützenfesten überreichte Oberst Keuter zum Applaus der Festgäste an Elli Kanne einen Gutschein. Allerdings leerte sich das Zelt am Abend immer mehr und um Mitternacht war der Schützenfestsonntag beendet.

 

Schützenfestmontag am 30. Juni 2014

Schon früh am Morgen waren die 8. Husaren in Gruppen unterwegs, um die Tradition des „Weckens“ der Würdenträger und Honorationen des Ortes aufrecht zu erhalten. Mit einer Besonderheit begann das traditionelle Schützenfrühstück, denn der König Jörg Runte, Oberst Hans Norbert Keuter sowie der Hauptmann der Königskompanie Klaus Keuter, wurden auf einem vom Ehrenplatzmajor Antonius Bannenberg gebauten und von den Jungschützen gezogenen Wagen zu den Klängen des Marsches „Preußens Gloria“ in das von rund 300 Schützen prall gefüllte Festzelt geleitet. Nach der Begrüßung des Königs und der Hofherren sprach Oberst Keuter ein kurzes Gebet, ehe das vom Team der „Tauben Ranch“ vorbereitete und reichhaltige Frühstück begann. Zur Unterhaltung spielten die Musikanten aus Altenbeken und Buke auf. Mit Spannung wurden die Ordensverleihungen für 25, 40, 50, 60 und 65-jährige Mitgliedschaft erwartet. Unser 1. Brudermeister Udo Waldhoff zeichnete die Schützenbrüder Wolfgang Gleich, Horst Mertens, Andreas Rüther und Alois Potthast (nachgereicht von 2013) mit dem Treueorden für 25 Jahre Mitgliedschaft, Franz Posor (fehlte, wird nachgereicht), Dionysius Lübbemeier, Hans Dieter Bertelt und Herbert Gockel (fehlte, wird nachgereicht), für 40-jährige Mitgliedschaft, Otto Brucherseifer für 50-jährige Mitgliedschaft, Johannes Tofall für 60-jährige Mitgliedschaft (fehlte, wird nachgereicht), aus.

Höhepunkt der Vergabe der Treueorden waren die Verleihungen für 65-jährige Mitgliedschaft an Bernhard Sendermann, Wilhelm und Ferdi Winkler, Joseph Rüter, Josef Micheel, Josef Rüther, Alfons Jostmeier, Antonius Göke, Joseph Keuter, Heinrich Bölte (fehlte, wird nachgereicht), Bernhard Grebe (fehlte, wird nachgereicht), und Heinrich Fornefeld aus. Die genannten Schützenbrüder waren nach der Neugründung im Jahre 1949 der Bruderschaft beigetreten.

Jörg Runte und Markus Bertelt erhielten für ihre besonderen Leistungen das Silberne Verdienstkreuz von unserem 1. Brudermeister Udo Waldhoff verliehen. Anschließend zeichnete der Bezirksbundesmeister Heiner Knocke aus Dahl unseren Oberstleutnant Johannes Bölte mit dem Ehrenkreuz des Sports in Bronze für seinen langjährigen Einsatz in der Schießgruppe aus.

 

Absoluter Höhepunkt war die Verleihung des St. Sebastianus Ehrenkreuzes durch den Bezirksbundesmeister Heiner Knocke an unseren völlig überraschten 1. Brudermeister Udo Waldhoff.

Folgend die Laudatio:

Udo Waldhoff ist nicht nur im kirchlichen und kulturellen Bereich eine absolut feste Größe im Vereinsleben der Gemeinde Buke. Neben seinen früheren Tätigkeiten bei den 8. Husaren und des mittlerweile über 25 Jahre andauernden Engagements im Kirchenvorstand als dessen Vorsitzender nach dem Präses, hat er mittlerweile auch 18 Jahre als Vorstandsmitglied der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke in den Funktionen II. und I. Brudermeister vorzuweisen. Seit mittlerweile 41 Jahren gehört er der Bruderschaft an. Das Ziel, Schützenkönig zu werden, erreichte er im Jahre 2001. Mit seiner Königin Margit Rüther feierte Buke, damals noch im Saal Bendfeld, ein rauschendes Schützenfest. Udo Waldhoffs Einsatz für das Schützenwesen ist sehr hoch zu bewerten, denn unzählige Ehrungen, Grabreden und Ansprachen wurden von ihm vorbereitet und durchgeführt. Immer wenn Arbeiten in Eigenleistung für unsere Bruderschaft erbracht werden mussten, war Udo trotz seines zeitaufwändigen Berufes zur Stelle. Sein persönlicher Einsatz beim Schützenplatzbau soll hier besonders erwähnt werden. Seine ruhige und besonnene Art sowie sein umfangreiches Netzwerk zu Firmen, Vereine und vielen Persönlichkeiten, waren und sind für die Bruderschaft im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Als neuer Ortsheimatpfleger wird er diese Beziehungen zum Wohle unseres Ortes weiter nutzen und pflegen.

Das Deutschlandlied beendete um 12:15 Uhr den offiziellen Teil des Frühschoppens, ehe unsere Gäste auf „Richts Deele“ das Mittagessen einnahmen.

Am Nachmittag war das Antreten auf dem Schützenplatz bereits um 15:30 Uhr, um im Festmarsch ein letztes Mal zur Königsresidenz an der Hachmannstraße zu marschieren. Es war ein sehr schöner Umzug, dem die Parade am Dorfplatz vor vielen Schaulustigen folgte. Schon traditionell nahm auch das Königspaar des Buker Kindergartens „Eggenest“ am Festzug teil.

Die Kinder hatten am Morgen im Kindergarten mit dem König Tristan Neumann und der von dem König auserwählten Königin, Emma–Louise Walton, ihr eigenes Königspaar ermittelt. Zudem marschierten die Prinzessin Emily Runte, Kronprinz Lukas Rüther, Zepterprinzessin Marlene Gockel und der Apfelprinz Paul Schenk mit. Da Tristan Neumann bereits im letzten Jahr Kindergartenkönig und Emma-Louise Walton Kindergartenkönigin waren, dürfen sie sich jetzt Kindergarten-Kaiserpaar nennen. Im Festzelt folgte dann zu den Klängen des BBOA Orchesters Altenbeken die Kinderbelustigung. Für die jüngsten Festbesucher war es sicher ein Erlebnis, mit der Königin und den Hofdamen tanzen zu können. In einem sehr feierlichen Rahmen wurde der Altenbekener Musikant des Bundesschützenbahnorchesters Franz Josef Overkott im Beisein des Königspaares und der Hofstaatpaare und Teilen des Vorstandes unserer Bruderschaft durch Oberst Hans Norbert Keuter mit dem Ehrenunteroffiziersorden der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke ausgezeichnet. Franz Josef Overkott feiert in einigen Tagen seinen 80. Geburtstag und ist in Buke seit 20 Jahren immer aktiv bei seinen Musikern, die sich zu Ehren des Ausgezeichneten nach der Laudatio des Obersts erhoben, anzutreffen. Der abendliche, eintrittsfreie Festball war noch einmal gut besucht, ehe das Viertelfinalspiel unserer WM-Kicker den Tanzabend jedoch unterbrach. Trotzdem kam nach dem siegreichen Spiel noch einmal gute Stimmung auf, denn DJ Larry konnte mit seiner Musik das Schützenvolk noch einmal auf die Tanzfläche bringen.

Buke hat drei Tage ein nach alter Väter Sitte hervorragendes Schützenfest gefeiert, welches in der Buker Schützenhistorie einen festen Platz einnehmen wird.

 

Die Funktionsträger des Schützenfestes 2014

 

Präses Bernhard Henneke

König Jörg Runte

Oberst Hans Norbert Keuter

Oberstleutnant Johannes Bölte

Major Hans Josef Lübbemeier

1. Brudermeister Udo Waldhoff

Hauptmann Ostkompanie Klaus Keuter

Hauptmann Westkompanie Reinhard Simon

Schriftführer Johannes Nolte

Geschäftsführer Konrad Dommes

2. Kassierer Antonius Bartsch

2. Brudermeister Martin Rüther

Platzmajor Jürgen Höxter

Schießmeister Antonius Kanne

Jungschützenmeister Andre Drewes

Feldwebel Ostkompanie Hans Peter Schreier

Feldwebel Westkompanie Markus Grußmann

Fähnrich 1. Fahne Johannes Sendermann mit den Fahnenoffizieren Peter Kaufmann und Georg Fornefeld (für den Hofherrn Steven Walton)

Fähnrich 2. Fahne Elmar Grußmann mit den Fahnenoffizieren Jan Bussmann und Tom Moser

Kulturwart Gerhard Fornefeld

 

 

Sind die Schützenfesttage vorüber,

ist der Freude Rausch vorbei.

Wenn wir Alltagsmenschen wieder,

bleibt uns die Erinnerung treu.

 

 

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