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Sanierung Schießstand Eichborn

Schießstand der St.-Dionysius-Schützenbruderschaft im Eichborn für die neue Saison startklar.

In einer rund 40. Stündigen Aktion wurde der Schießstand, der mittlerweile in die Jahre gekommen war, wieder auf Vordermann gebracht.

Um alle Einschusslöcher in Decke und Wänden zu schließen wurden sie komplett gespachtelt. Der Stand wurde neu gestrichen und im vorderen Schützenbereich wurde ein neuer Boden eingebracht. Ebenfalls wurde die bei der Abnahme des Schießstandes geforderte Notbeleuchtung installiert. Der Arbeitseinsatz wurde durch den Schützenbruder und aktiven Schützen Martin Hartmann durchgeführt.

Zurzeit besteht die Schießsportabteilung aus zwei Mannschaften der Klasse Altersaufgelegt die nun ab September 2022 im neuen Ambiente in die Rundenwettkampfsaison starten können.

 

 

Auszeichnung nachgereicht

Am 08. Juli wurde Oberst Hans – Norbert Keuter das St. Sebastianus Ehrenkreuz nachgereicht, da er es krankheitsbedingt beim Frühstück am Schüztenfestmontag nicht entgegennehmen konnte.

Bezirksbundesmeister David Steffens hat ihm die Auszeichnung im Beisein von Bezirkspräses Bernhard Henneke und einiger Schützenbrüder verliehen und den Oberst so vom Tragen der Krawatte zur Schützenuniform befreit. Es habe ihn sehr gefreut, als er den Verleihungsantrag für Hans – Norbert Keuter gesehen habe, so David Steffens in seiner kurzen Ansprache, weil auch er den langjährigen Einsatz des Obersts für die Bruderschaft und den Ort Buke sehr zu schätzen wisse.

Nachdem offiziellen Teil mit einem kräftigen „Horrido“ beendet worden ist, klang der Abend in gemütlicher Runde aus.

 

Schützenfest 2022

Das Schützenfest vom 25. Juni bis 27. Juni 2022
Oberst an Corona erkrankt. Oberstleutnant leitete Schützenfest


Pünktlich um 16:45 Uhr ließ der Hauptmann der Ostkompanie, Klaus Keuter, das Bataillon bei sonnigem und warmem Wetter am Dorfplatz Aufstellung nehmen, um zu den Klängen der mit 35 Musikern angetretenen 8. Husaren Buke und den rund 80 Schützen zur Festmesse zu marschieren. Nach der Fahnenparade mit dem Fähnrich der 1. Fahne, Johannes Sendermann, mit den Fahnenoffizieren Peter Kaufmann und Steven Walton, dem Fähnrich der 2. Fahne, Fabian Kanne mit den Fahnenoffizieren Marco Sczudlek und Bernd Bannenberg, setzte sich das Bataillon in Bewegung, um gemeinsam die Schützenmesse als Auftakt des Schützenfestes zu feiern. Vikar Albrecht zelebrierte eine wunderbare Schützenmesse, die von den Buker Husaren unter der Leitung von Florian Gräf musikalisch begleitet wurde. In seiner Predigt erinnerte er an das Schützenwesen und an die Grundwerte der Bruderschaft mit „Glaube, Sitte und Heimat“ sowie das diesjährige Motto „Schützen-schützen. Die Messbesucher dankten den Musikern mit stehendem Applaus. Nach der Messe gab es auf dem Kirchplatz ein Ständchen für den erkrankten und gegenüber der Kirche wohnenden Oberst Hans Norbert Keuter und den Oberstleutnant in Oberstfunktion, Karsten Kunzemann. Der etatmäßige Präses Bernhard Henneke hatte in Neuenbeken zum Schützenfest die Aufgaben des Zelebranten übernommen. Oberstleutnant Kunzemann begrüßte das gesamte Bataillon und die Musiker aus Schloß Neuhaus und Buke und lud zum Umtrunk ein. Gegen 18:45 Uhr setzte sich der Festzug in Bewegung, um am Reelsberg das Königspaar Agnes Brauer und Patrick Knoke sowie die Hofstaatpaare abzuholen. Dort gab es vom Königspaar einen weiteren Umtrunk. Um pünktlich auf dem Dorfplatz zum Zapfenstreich aufmarschieren zu können, bat der kommandierende Hauptmann Klaus Keuter gegen 19:35 Uhr zum Antreten. Der Weg führte über den Reelsberg, Driburgerstraße und Dorfstraße zum Dorfplatz, wo Aufstellung zum Zapfenstreich genommen wurde. Nach der Begrüßung durch den Oberstleutnant Karsten Kunzemann und den Ordensvergaben folgte das Kommando „Zapfenstreich“. Die Musiker aus Schloß Neuhaus und die Buker Husaren trugen einen exzellenten Zapfenstreich dar, der mit Applaus bedacht wurde.

Der Festmarsch zum Festplatz war von den vielen Zuschauern gut besucht und so konnte das Königspaar und die Hofstaatpaare frohgelaunt ins Festzelt mit dem neuen Zeltkonzept einziehen.
Nach dem Königstanz entwickelte sich zu den Klängen der neu verpflichteten Band „Dolce Vita“ ein äußerst gut besuchter und stimmungsvoller Festball. Die Idee der Jugendlichen, die von Antonius Bannenberg angefertigte Kutsche in der Schussbar zu platzieren, fand großes Interesse. Der Tag war eigentlich kaum noch zu toppen, denn der Oberstleutnant Karsten Kunzemann hatte die Oberstvertretung mit Bravour gemeistert und verdiente sich so ein Sonderlob. Auch die Schausteller waren sehr zufrieden.

Schützenfestsonntag
Bereits um 13 Uhr war Sammeln auf dem Schützenplatz mit einem ersten Umtrunk mit gezapftem Bier. Neben den Maspernschützen, den Altenbekener Schützen, den Musikern aus Kempen, Altenbeken und Buke traten unsere beiden Kompanien an, um im Marsch um 14 Uhr den Dorfplatz zu erreichen. Nach der Meldung der beiden Hauptleute am Dorfplatz an den Kassierer Jörg Runte in Funktion des Oberstleutnants, der Fahnenparade und der Meldung an den Oberstleutnant in Oberstfunktion, Karsten Kunzemann, folgte die Oberstparade. Danach begrüßte Karsten Kunzemann den Präses Bernhard Henneke, Bürgermeister Matthias Möllers die Musikkapellen und die Schützengäste aus Paderborn und Altenbeken sowie die Buker Schützen. Es folgte unter dem Kommando von Karsten Kunzemann das „Deutschlandlied“, ehe der Festzug Richtung Reelsberg abmarschierte. Am Königshaus folgte die Parade zu Ehren des Königspaares und der Hofstaatpaare, ehe der Festzug Richtung Dorfplatz zum Paradeplatz marschierte. Es folgte eine glanzvolle Parade mit dem Weitermarsch zur Kranzniederlegung am Ehrenmal vor der Kirche. Nach den Kommandos von Karsten Kunzemann und der Ansprache des Präses Bernhard Henneke folgte das Lied vom guten Kameraden. Dazu wurde ein Kranz der Bruderschaft am Ehrenmal niedergelegt. In etwa gegen 15:40 Uhr erreichte der Festzug dann den Schützenplatz, wo die Ehrungen der Jubelpaare, Anne Schmidt-Goeken und Matthias Goeken vor 25 Jahren und Christa und Georg Goeken vor 50 Jahren im Mittelpunkt standen und diverse Ordensverleihungen durchgeführt wurden. Alles in allem war es ein phantastischer Umzug bei guter Beteiligung, besonders der sehr vielen Zuschauer.
Den Orden des Ehrenunteroffiziers der St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke erhielten Martin Greitens und Willi Schade von der Maspernkompanie, Marita Möbuß vom BBOA und Bernhard Fritz von der Schützenbruderschaft Altenbeken. Zudem bekamen der König Patrick Knoke die Königsurkunde, die Buker Königin einen Gutschein für ein Blumengebinde und Kevin Wolks die Jungschützenkönigsurkunde. Draußen wie im Zelt entwickelte sich ein glanzvoller Schützenfesttag, denn die beiden Fahrgeschäfte waren gut besucht und die Schausteller sehr zufrieden. Auch die kulinarischen Angebote konnten sich sehen lassen. Gegen 21 Uhr leerte sich der Platz allmählich, so dass man das neue Vorstandskonzept für den Schützenfestsonntag als angenommen sehen kann. Bekanntlich hatte der Vorstand auf die Verpflichtung eines DJs verzichtet und die Musikkapellen bis 21 Uhr engagiert und so klang der Tag ruhig aus.

Schützenfestmontag
Bereits ab 5 Uhr waren die Husaren unterwegs, um das traditionelle Wecken anzubieten und ab 8 Uhr begannen im Zelt die Vorbereitungen für das ab 9:30 Uhr (geänderte Anfangszeit) angebotene Schützenfrühstück. Parallel besuchten die Husaren den Buker Kindergarten. Traditionell wird dort am Morgen ein gebastelter Vogel aus Pappe aufgehangen und mit Wasserpistolen der neue König/Königin und die Prinzen/Prinzessinnen ermittelt. Karsten Kunzemann nahm im Festzelt die Begrüßung der Ehrengäste, Musikkapellen und der Schützenabordnungen aus Kempen, Altenbeken, Schwaney und Paderborn vor und das neue Frühstücksangebot mit belegten Schnittchen wurde gut angenommen. Für die Musik sorgten das Bundesschützenbahnorchester Altenbeken und später die 8. Husaren Buke. Die mit Spannung erwarteten Ordensvergaben brachten für die Empfänger Freude und Stolz. Der 1. Brudermeister Udo Waldhoff verlieh das Silberne Verdienstkreuz an Andre Drewes und Franz Josef Bannenberg. Der Abgesandte des Bezirksvorstandes Paderborn-Land, Jürgen Bochnig, zeichnete danach Jörg Runte und Jürgen Höxter mit dem Hohen Bruderschaftsorden aus. Alle bisher Ausgezeichneten haben sich um die Bruderschaft verdient gemacht. Die Ehrung des Tages ging an den erkrankten Oberst Hans Norbert Keuter. Ihm wurde in Abwesenheit das St. Sebastianus Ehrenkreuz verliehen. Oberst Keuter hatte sich direkt vor Schützenfest mit Corona infiziert.

Mit dem „Deutschlandlied“ endete der offizielle Teil, ehe der Thekenbetrieb Fahrt aufnahm. Eine für die Zeltfinanzierung aufgestellte Spendenbox brachte noch einige Einzahlungen. Der Marsch zum Königspaar ab 13:40 Uhr (geänderte Abmarschzeit) litt etwas unter dem leichten Regen, ehe der Festumzug das Zelt wieder erreichte. Es standen die Ehrungen der Kinder vom Vogelschießen im Kindergarten an und anschließend folgte die Kinderbelustigung. Diese hatte als DJ der Major Jürgen Neumann übernommen, da der etatmäßige DJ, Werner Lachenicht, immer noch an Corona litt. Die weiteren Stunden gehörten den tanzfreudigen Festbesuchern, ehe es am Abend langsam ruhiger wurde. Alles in allem hatte Buke ein angenehmes Schützenfest, auch zur Zufriedenheit der Schausteller und Betreiber der Imbissstände, erleben dürfen.

Folgend der offizielle Pressetext:
Nach zwei fulminanten Schützenfesttagen konnte Oberstleutnant Karsten Kunzemann zum Schützenfrühstück im neuen vereinseigenen Zelt eine große Zahl Schützen, Vertreter der benachbarten und befreundeten Schützenvereine sowie viele Freunde und Unterstützer der Bruderschaft begrüßen. Er bedankte sich im Namen des Hofstaats und des Vorstands für die sehr gute Beteiligung an den beiden Festtagen, an denen sich der Verein den zahlreichen Zuschauern und Besuchern von seiner besten Seite zeigen konnte. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Auszeichnung verdienter Schützen. So erhielten Andre Drewes und Franz-Josef Bannenberg das Silberne Verdienstkreuz für ihren Einsatz zum Wohle der Bruderschaft. Nachdem Andre Drewes von 2013 bis 2019 bereits Vorstandserfahrung als Jungschützenmeister gesammelt hat, ist er seit 2020 als 2. Brudermeister tätig. Dabei unterstützt er den 1. Brudermeister zuverlässig in vielfältiger Weise bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben.
Franz-Josef Bannenberg leitet seit 2016 die Westkompanie mit viel Elan und Umsicht. Neben den organisatorischen Angelegenheiten ist er bei vielen Arbeitseinsätzen zur Stelle, so bei Arbeiten auf dem Schützenplatz oder auch bei der Planung und Durchführung der Dorfreinigung. Herzensanliegen ist ihm die Pflege des geschichtsträchtigen Eichborns mit der Mariengrotte im Bereich der Westkompanie.

Im Anschluss hat der stellvertretende Bezirksbundesmeister Jürgen Bochnig den Hohen Bruderschaftsorden an die Schützenbrüder Jörg Runte und Jürgen Höxter verliehen. Jürgen Höxter, seit 1986 Mitglied der Bruderschaft und Schützenkönig 2010, war als Platzmajor von 2012 bis 2021 in erster Linie zuständig für die Pflege und die Weiterentwicklung des vereinseigenen Schützenplatzes. Gerade am Beginn der Nutzung des neuen Festgeländes und der Zelte hat Jürgen Höxter durch die Erstellung detaillierter Lagepläne und Zeichnungen viel dazu beigetragen, die Festabläufe in der heutigen Form zu etablieren. In 2015 ist ihm das Silberne Verdienstkreuz verliehen worden. Mit Jörg Runte wurde der Kassierer der Bruderschaft ebenfalls ausgezeichnet. Mitglied der Bruderschaft seit 2006, hat er in 2009 die Position des Feldwebels der Ostkompanie übernommen. In 2017 ist er zum Kassierer der Bruderschaft gewählt worden. Dieses wichtige Amt übt er seitdem mit großer Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt aus. Als Bankkaufmann ist sein Rat und seine Hilfe sind in allen Finanzangelegenheiten des Vereins gefragt. Darüber hinaus ist der Schützenkönig des Jahres 2014 seit vielen Jahren ein Aktivposten der Freiwilligen Feuerwehr seines Heimatortes. Höhepunkt der Ordensverleihung durch Jürgen Bochnig war die Auszeichnung des Obersts der Schützenbruderschaft, Hans Norbert Keuter, mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuzes. Nach der Verleihung des Silbernen Verdienstkreuzes in 2000 und des Hohen Bruderschaftsordens in 2010 erfolgte nun eine weitere Anerkennung seines großen Engagements zum Wohl der Bruderschaft. Als Vollblutschütze hat er von 2004 bis 2011 das Amt des Kulturwarts mit großer Gewissenhaftigkeit ausgeübt. Maßgeblich beteiligt war er bereits bei der Erstellung der ausführlichen Schützenchronik zum Jubiläumsfest in 2004. Zudem hält er als Chronist der Bruderschaft und seit über 20 Jahren als Ortschronist die Ereignisse in Buke und Umgebung mit Sorgfalt und Akribie für die nachfolgenden Generationen fest. Von seinen Schützenbrüdern wurde Hans Norbert Keuter in 2013 zum Oberst der Bruderschaft gewählt, ein Amt, dass er bis heute in vorbildlicher Art und Weise ausübt. So ist während seiner Amtszeit die Zahl der Mitglieder um rund 20% auf aktuell 420 angestiegen, darunter viele Jungschützen. Als „Klammer“ der Bruderschaft steht er für Zusammenhalt und Eintracht im gemeinsamen Miteinander. Wichtig sind ihm ebenfalls die langjährigen Freundschaften zu den Schützenbrüdern aus Altenbeken, Schwaney, Paderborn, Kempen und Feldrom, die er aktiv gepflegt und weiterentwickelt hat.
So wurde er in Altenbeken und Paderborn zum Ehrenunteroffizier ernannt. Zudem war und ist Hans Norbert Keuter über viele Jahre ein Aktivposten in der Buker Dorf- und Vereinsgemeinschaft. Er ist Ehrenmitglied der 8. Husaren Buke und Ehrenvorsitzender des Eggegebirgsvereins Abteilung Buke sowie seit dem Jahr 2020 Ortsvorsteher. Leider konnte der Geehrte diese Auszeichnung wegen einer kurzfristigen Corona-Erkrankung nicht persönlich im Rahmen „seiner“ Schützenfreunde entgegennehmen. Die Ordensübergabe wird in einem feierlichen Rahmen nachgeholt werden. Das Königspaar mit seinen Hofstaatspaaren wurden dann am frühen Nachmittag nochmals abgeholt und zum Dorfplatz geleitet. An der folgenden Parade nahmen auch das Kinder-Königspaar Ben und Kristan Samol, die Kronprinzessin Joline Jacke, das Zepterprinzenpaar Benedikt Kirsch und Maximilian Schreiber sowie Hannes Fischer und Joline Robrecht als Apfelprinzenpaar teil, die am Morgen im Familienzentrum „Eggenest“ in einem eigenen Wettbewerb ermittelt wurden.

2022  St. Dionysius Schützenbruderschaft Buke e.V.   globbersthemes joomla templates